2019.09.29 - 8.Tag-Tanz der Kalamare

Frühstück, faul am Zimmer herum liegen, Mittagessen. So stressig begann unser Tag heute.

Aber dann gingen wir doch zum Strand, setzten unsere Masken auf und verschwanden von
14:0 bis 17:00 in den Tiefen des Roten Meeres. Dabei erkundeten wir zwei mal das
nördliche Riff.

Allerdings mussten wir ein kleine Pause einlegen, da die Batterie unserer Kamera nicht so ausdauernd war wie wir.

Bei der ersten Session war alles wie immer. Obwohl wir das Riff schon oft besucht hatten,
konnten wir immer wieder Neues an Korallen und Fischen (und besonders an deren Verhalten)
entdecken.




















Nach der viertelstündigen Batterieerneuerungszwangspause ging es dann Schlag auf Schlag.
Ein Highlight toppte das andere.

Zuerst eine Begegnung mit einer Schildkröte. Allerdings interessierte sie sich nicht die
Flosse für uns, sondern schwamm schnell an uns vorbei.




Dann entdeckten wir einen der giftigsten Fische überhaupt. Zwischen den Korallen hatte sich
ein Steinfisch versteckt. Direkten Kontakt sollte man vermeiden, da sein Gift extrem schmerzhaft ist
und sogar für Menschen manchmal tödlich sein kann.





Schon wollten wir umdrehen da sahen wir einen ganz durchsichtigen Fisch oder war er braun
oder was auch immer.
Und dann begann ein Spektakel wie wir es noch nicht gesehen hatten.
Zwei Grossflossen-Riffkalamare oder auch Lessons Kalamare genannt, gaben uns eine Vorstellung
ihrer Verwandlungskunst. Im Sekundentakt änderten sie die Farbe und tanzten vor uns auf und ab.
Eine gute Viertelstunde begeisterten sie uns. Dann verschwanden sie so schnell wie sie gekommen waren.
Dieser Kalamar soll angeblich der bekömmlichste seiner Art sein. In Japan wird er roh gegessen.
Bei der Zubereitung wird dort darauf geachtet, dass dabei immer sein Herz noch schlägt-Mahlzeit.















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