2019.09.28 - 7.Tag-Schildkröten und Meer

Um 5:30 hüpften wir aus den Federn um die morgendliche Windstille beim schnorcheln auszunutzen. Als erste kleine Belohnung für das zeitige Aufstehen, erlebten wir einen schönen Sonnenaufgang.



Aber dann ging es erst richtig los. Es war fast wie Weihnachten, nur viel wärmer. Kaum dass wir einige Meter vom Strand auf die Seegraswiese geschwommen waren, trafen wir schon auf sie.
Drei frühstückende Schildkröten. Da wir momentan die Einzigen an dieser Stelle waren, konnten wir in Ruhe die Tiere beobachten und fotografieren bzw. filmen.
Eine gute halbe Stunde verbrachten wir mit den Tieren, dann schwammen wir zum nördlichen Außenriff weiter.








Am Außenriff erlebten wir die üblich schöne, wunderbare Unterwasserwelt. Korallen, wenn auch teilweise schon von der Korallenbleiche befallen, und Fische in allen möglichen Farben, Formen und Dimensionen konnten wir wieder bestaunen.










Doch die nächste Belohnung schwamm uns bereits entgegen. Glaubten wir zuerst an einen Sehfehler oder eine beschlagene Brille, als uns etwas unbekanntes, schimmerndes entgegenkam. Es war eine Feuerwalze, ein Gebilde aus unzähligen vier bis fünf Millimeter großen Einzeltieren.




Gerade als wir das Riff verlassen wollten, lag schon die nächste Belohnung vor uns. Ein Krokodilfisch.
Wurde er voriges Jahr häufig hier gesichtet, so machte er sich dieses Jahr rar und wir waren einer
der Ersten die ihn zu sehen bekamen.





Jetzt waren wir schon lange genug im Wasser. Also schnell über die zweite Seegraswiese zurück zum Strand.
Das ging dann doch nicht so rasch, denn schon wieder trafen wir auf drei frühstückende Schildkröten.
Wohl die letzte Belohnung für heute für das frühe Aufstehen.








Nicht ganz. Denn ein Rotfeuerfisch bemühte sich aus seiner Höhle heraus und zeigte sich uns
in seiner ganzen Pracht.





So das war es aber dann auch wirklich. Nach über 1 1/2 Stunden gingen wir aus dem Wasser und stärkten uns mit einem guten Frühstück.

Gegen Mittag machten wir noch eine Tour zu den südlich gelegenen Riffen bis hinunter zur Tauchbasis. Wir hatten jetzt wieder Ebbe und die Riffe ragten weit aus dem Wasser und boten daher eine gute Orientierung.

Ca. 45 Minuten verbrachten wir unter Wasser und konnten dabei wieder viele tolle Sachen sehen.














Nach der Hälfte unseres Aufenthaltes können wir sagen, dass es eine gute Wahl war wieder
hier her zu fahren.
Wir hoffen auch, dass Herr und Frau Österreicher ebenfalls eine gute Wahl treffen und das
daraus auch eine gute Regierung zu Stande kommt.

2019.09.27 - 6.Tag-endlich eine Schildkröte


Auch heute haben wir wieder brav geschnorchelt. Am Vormittag 1 1/2 Stunden und
nachmittags 1 Stunde.
Vormittags war die Sicht besser, aber auch nachmittags war die Sicht ok. Wir waren beide Male
beim nördlich gelegenen Innen- und Außenriff.

Am Vormittag hatten wir das Glück endlich unsere erste Schildkröte zu sehen. Das Gekreische einer
italienischen Gruppe machte uns darauf aufmerksam, sodass wir sofort zu ihnen hin schwammen.
Leider verhielt sich diese Gruppe nicht sehr tierfreundlich. Sie umzingelten das Tier, dass nicht
wusste auf welche Seite es schwimmen sollte. Aber die Leute verzogen sich bald und die Schildi
konnten nun ihren Weg frei wählen. Mit genügend Abstand konnten wir sie nun beobachten und hatten sie eine Zeit lang nur für uns allein.










Fast den ganzen Tag war Ebbe, sodass große Teile des Riffes außerhalb des Wassers lagen und gut
zu sehen waren.





Besonders angenehm war es, sich von der Strömung am Außenriff entlang treiben zu lassen.
Bei beiden Schnorchelgängen bekamen wir wieder die Schönheit der Unterwasserwelt zu sehen.
Es ist oft immer das gleich Riff das wir besuchen, aber für uns erscheint es jedesmal als wäre
es das erste Mal. Immer gleich, doch jedesmal verschieden.