2019.09.22 - 1.Tag - viel Wind

Unseren ersten richtigen Urlaubstag haben wir ganz gemütlich verbracht.
Etwas später aufstehen und dann gleich zum Frühstück. Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt uns schönes Wetter und Wind. Schönes Wetter ist ok, Wind eher weniger. Es schnorchelt sich halt einfacher ohne Wind und die Sicht ist auch besser ohne Wind.

Nach dem Frühstück zog es uns gleich zum Strand. Zuerst breiteten wir unsere Siebensachen auf den Liegen aus und machten uns bereit zum schnorcheln.
Ein Stück oberhalb unserer Liegen fanden wir einen schönen Einstieg ohne dabei über bzw. auf Korallen steigen zu müssen.
Ein kurzes Stück schwammen wir und waren schon beim ersten Riff. Dort sahen wir bereits diverse Fische. Leider war die Sicht etwas trübe und es schien uns, dass wir schon mehr Fische an dieser Stelle gesehen haben. Nach einer halben Stunde hatten wir genug (nicht) gesehen und es ging zurück zu den Liegen.

Eine Stunde später probierten wir es bei einem anderen Riff. Der Erfolg war der gleiche. Wenig Fische und wenig Sicht. Allerdings schien einer der wenigen Fische doch viel Hunger zu haben, denn er kam ganz Nahe und zupfte Franz zweimal am T-Shirt.

Jetzt war es Zeit zum Mittagessen. Wie gewohnt gut und reichlich. Chefkoch Mido brachte uns extra noch gebratene Hühnerbrust. Dabei gab es ohnehin genügend Speisen zum auswählen.

Nach einer kleinen Rast machten wir einen dritten Versuch zu schnorcheln. Der Wind war aber jetzt noch stärker und die Sicht fast gar nicht mehr vorhanden. Fische konnten wir daher keine beobachten. Daher gibt es heute auch noch keine Fischfotos. Aber wir hoffen, dass sich das bald ändern wird.

Der Strand ist noch immer sauber und gepflegt und das Wasser brühwarm. Direkt am Strand noch etwas kühler, wird es wärmer je weiter man raus schwimmt. Dabei kommt man sogar unter der Schnorchelmaske ins schwitzen.





Sauber und gepflegt gilt auch für die gesamt Anlage. Heute allerdings flogen jede Menge Palmblätter bzw. deren Teile umher. Der Wind rüttelte gewaltig an den Palmen.





Auch für die Zimmer gilt: noch immer sauber und gepflegt. Wir fühlen uns sehr wohl hier und genießen die Größe der Räume und den schönen Ausblick.





Beim Abendessen hatten wir frisch gegrilltes, butterweiches Rindfleisch. Als Desert gab es u.a. ein excellentes Tiramisu. Na dann 'Gute Nacht' ihr vielen Kalorien.

2019.09.21 - vom Flughafen Marsa Alam ins Hotel

Als das Flugzeug seine Parkposition erreicht hatte, kamen auch schon zwei Busse und brachten uns zur Ankunftshalle. Dort teilte uns ein wild gestikulierender Mann zu den jeweiligen Veranstalterschalter ein.
Wir brauchten da nicht hingehen, da wir ja das Visum bereits Online erhalten hatten. Nur ein Einreisekarten mussten wir ausfüllen. Danach konnten wir schon zur Passkontrolle gehen.
Die meisten kauften sich jetzt das Visum selbst am Bankschalter oder ließen es sich von ihrem Reiseveranstalter besorgen. Beides war teurer als das Onlinevisum und dauerte länger.
So hatten wir keinen Stau bei der Passkontrolle und konnten rasch passieren.
Im nächsten Raum, der Gepäckausgabe, rotierten bereits die ersten Koffer. Nach kurzer Zeit tauchten auch unsere zwei Gepäckstücke auf und konnten ungehindert vom Zoll das Flughafengebäude verlassen.

Direkt vor dem Ausgang standen einige Männer herum. Einer rauchte, telefonierte und hielt einen Zettel in der Hand auf dem 'Kornell' stand. Das war unser Mann von 'Bishoo Comp'. Wenige Meter entfernt stand ein fast neuer PKW. Er verlud unser Gepäck, gab uns noch je eine Flasche Wasser und schon ging es auf die Fahrt in unser Hotel.

Die Straße war größtenteils sehr schön, bis auf wenige Kilometer die noch neu zu machen sind. Unser Fahrer fuhr nicht sehr schnell, vorsichtig und war bemüht rumpeligen Stellen auszuweichen. Das führte oft dazu, dass er eben auf dem Pannenstreifen oder auf der linken Straßenseite fuhr. Auch war er kein Freund des Abblendlichtes. Permanent fuhr er mit dem Fernlicht. Entgegenkommende Autos blendeten zuerst brav ab, aber dann natürlich wieder voll auf. Unser Fahrstil wäre das nicht.

Die 115Km schafften wir in 1:30 und kamen kurz vor 20:00 im Hotel an. Beim Aussteigen erhielten wir vom Fahrer noch unsere SIM-Karte, die er auch gleich installierte und checkte.

Zwei Kofferträger nahmen sich nun unseres Gepäcks an und brachten uns zur Hotelrezeption. Ein junger Mann der schlecht Englisch sprach checkte uns ein. Noch dazu bekamen wir eines unsere Lieblingszimmer (210). Wären wir etwas früher gekommen, hätten wir ein ganz anderes Zimmer bekommen. Das Zimmer ist sehr geräumig, hat Meerblick und liegt im 1. Stock in absoluter Ruhelage.

Wir stellten unsere Sachen nur ab und wollten schon zum Abendessen gehen als plötzlich der Strom ausfiel. Eingeschaltet wir der Strom indem man den Zimmerschlüssel in einen Spalt steckt. Zieht  man den Schlüssel wieder heraus geht das Licht nach einiger Zeit im ganzen Zimmer wieder aus.
Also steckten wir den Schlüssel erneut in den Spalt und siehe da, das Licht war wieder da.
Im Zimmer war es schrecklich heiß und wir drehten die Klimaanlage gleich voll auf. Kurz darauf war
der Strom schon wieder weg. Also wieder Schlüssel raus und wieder rein. Licht war wieder da.
Diese Prozedur wiederholte sich alle 2-3 Minuten. Das war natürlich fad. Wir gingen zur Rezeption und meldeten das Problem. Der junge Mann meinte wir sollen zuerst Abendessen gehen und er wird einstweilen einen Elektriker auftreiben.

Wir gingen zum Speisesaal und freuten uns auf das Essen. Wie gewohnt gab es eine gute Auswahl und wir wählten u.a. Huhn, Faschiertes und Rindfleisch. Zwischendurch liefen uns einige Köche und Kellner über den Weg die uns unter heftigem Hallo drückten und umarmten. Besonders herzlich war das Wiedersehen mit Chefkoch Mido und Kellner Mohammed.

Nach dem ergiebigen Essen ging es wieder zur Rezeption. Dort erfuhren wir dass in ein paar Minuten jemand auf unser Zimmer kommen würde. Wir gingen also los, steckten im Zimmer wieder den Schlüssel in den Spalt und hatten das gleiche Problem. Nun klopfte es und ein anderer junger Mann kam und fummelte so lange an der Karte und dem Spalt herum bis die Karte in einer bestimmten Position fixiert war und permanent Licht bzw. Strom gab.

amit ging ein ereignisreicher Tag zu Ende und wir konnten, nachdem wir noch den Blog geschrieben hatten, endlich zu Bett gehen.

Und morgen warten schon die Fische und diverse andere Meeresbewohner auf uns.

2019.09.21 - Flug von Wien nach Marsa Alam

Die Hektik beim Einsteigen wäre nicht nötig gewesen. Kaum saßen alle auf ihren Plätzen, kam eine Durchsage des Kapitäns, dass über Griechenland so viel Verkehr ist und wir deshalb nicht wie geplant um 13:25 abfliegen können.

Ein gute halbe Stunde mussten wir warten. Aber um 13:55 hoben wir endlich Richtung Ägypten ab.
Der Start war sanft und bald schwebten wir über Neusiedlersee und Balaton.






Weiter ging es über Griechenland, Mittelmeer, dem Nahen Osten, bis wir an der Küste Ägyptens schon die ersten Ferienanlagen erblicken konnten.






Der ganz Flug war sehr ruhig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es gab keine Turbulenzen, kein Entertainmentprogramm, kein Gratis Essen und Trinken. Nur der Besuch der Toiletten war kostenlos.

In die bereits einsetzende Dämmerung setzte unser Frau Kopilotin den stählernen Vogel saft auf ägyptischen Boden auf. Und obwohl wir eine halbe Stunde später gestartet waren, landeten wir mir nur fünf Minuten Verspätung.







2019.09.21 - von der Wohnung bis zum Abflug

Gegen 7:00 Uhr standen wir schön langsam auf und packten die allerletzten Sachen ein. Danach gab es noch ein kleines Frühstück und wir checkten ob wir ja nichts vergessen haben.

Gegen 9:00 schnappten wir unser Gepäck und marschierten zum Floridsdorfer Bahnhof. Dort kauften wir zuerst die ermäßigten Gruppenfahrscheine (ja schon ab zwei Personen ist man eine Gruppe) und mussten dann nicht allzu lange auf die Schnellbahn zum Flughafen warten.

Nur zwei Paare mit Koffern waren in unserem Abteil. Aber das änderte sich von Station zu Station massiv. Zum Schluss war das ganze Abteil voll mit Leuten und Koffern. An einem Wochenende ist doch immer verstärkter Reiseverkehr.

Der Zug kommt in der Nähe von Terminal 3 an, wir fliegen allerdings vom Terminal 1 ab. Also machten wir eine kleine Wanderung von Terminal 3 zu Terminal 1. Wir erwarteten eigentlich das die Eurowings-Schalter noch geschlossen sind, aber zu unserer Freude waren sie schon geöffnet.
Von fünf waren jedoch nur zwei Schalter besetzt. Daher war die Schlage von ca. 20 - 30 Leuten nicht verwunderlich. Wir stellten uns schon auf eine lange Wartezeit ein.

An einem Pult bei den Schaltern stand ein junger Mann und frage ob wir gerne warten oder das Einchecken rasch erledigen wollen. Wir entschieden uns für 'rasch' und er schickte uns zu einigen Terminalstationen vis-a-vis. Dort schoben wir den Pass hinein, drückten etwas herum und schon kam die Bordkarte und der Gepäcksslip heraus.
Nun schickte er uns zu den nicht besetzten Eurowings-Schaltern. Dort befestigten wir die Slips auf den Gepäckstücken und hoben die Koffer auf ein Förderband. Wir nahmen den bereit liegenden Handscanner, scannten die Gepäcksslips und schon wurde das Gepäck nach hinten weiter transportiert. Die ganze Aktion hatte keine 10 Minuten gedauert. Zwar haben wir die Arbeit von Eurowings machen müssen uns aber eine gute halbe Stunde Wartezeit erspart.

Durch die viele Arbeit ziemlich geschwächt, schleppten wir uns gerade noch in die Diners Aiportlounge. Mittlerweile war es 10:45 und wir hatten schon großen Hunger und freuten uns auf ein gutes Mittagessen in der Lounge.
Doch Mittagessen gibt es erst am 11:00 Uhr. So mussten wir uns mit Semmel, Butter, Käse, Salami, Schinken und Kaffee bis zum Start des Mittagessens drüber retten.
Endlich schlug es 11:00 und wir konnten uns ausgiebig an überbackenen Schinkenfleckerln delektieren.





Leicht schläfrig, verdauend und surfend verbrachten wir  die Zeit bis 12:45. Denn jetzt war es Zeit zum Gate zu gehen. Zwischen Lounge und Gate lag jedoch noch der Securitycheck. Doch diesmal war nicht allzu viel los, bzw. viele Checkpoints offen, sodass wir den Check zügig und ohne Probleme passieren konnten.

Die Wartezeit am Gate war kurz und zwei bereitstehende Busse brachten uns zu unserem Flugzeug (A320-214 mit Kennzeichen D-ABNH). Am Flugzeug waren sowohl der Einstieg vorne als auch jener rückwärts geöffnet. Einige Passagiere dürften jedoch Problem mit Zahlen gehabt haben, denn manche stiegen hinten ein obwohl ihre Plätz im vorderen Teil waren und umgekehrt. So ergab sich ein fröhliches Gedränge und es dauerte etwas bis alle ihre Plätze gefunden hatten bzw. sich zu ihnen durchkämpften.














2019.09.19 - SIM-Card und Privattransfer

Heute habe wir uns was geleistet. Und zwar einen Privattransfer vom Flughafen Shams Alam zu unserem Hotel Shams Alam Beach Resort.

Es kostet zwar 30,-- Euro, aber dafür wird man im Privatauto vom Flughafen direkt ins Hotel gebracht. Beim normalen, im Buchungspaket enthaltenen Bustrasfer werden vom Airport weg einige Hotels angefahren. Da wir  im südlichsten Hotel wohnen sind wir  die letzten Gäste die abgesetzt werden. Die Fahrtzeit kann dabei schon eine Stunde oder mehr verlänger werden.
Die Suche nach einem vertrauenswürdigen Transportunternehmen dauerte nicht lange, da wir die Firma 'Bishoo Comp' schon aus der 'Shams Alam Beach Resort Fanpage' kennen.

Die Bestellung dauerte nicht lange. Über den Facebook-Messenger angeschrieben, meldete sich 'Bishoo Comp' bald darauf, obwohl es schon später Abend war. Wir tauschten noch die erforderlichen Daten aus und schon war  die Buchung erledigt.

Da wir schon miteinander kommunizierten, bestellten wir bei ihm auch gleich eine SIM-Karte.
Auch am Flughafen könnte man eine SIM-Karte kaufen, aber 'Bishoo Comp' ist anscheinend einer der wenigen ägyptischen SIM-Kartenverkäufer bei denen man das bekommt was man bestellt bzw. bezahlt. Viele Händler sind dabei sehr kreativ und meist sind nicht jene GB auf der Karte, die man bezahlt hat.

2019.09.05 - Visum erhalten

Jeden Tag haben wir nun auf ein eMail mit den Visen gewarten. Aber bis heute haben wir leider keines erhalten.

Also haben wir wieder direkt auf unseren Konten bei www.visa2egypt.gov.org nachgesehen.
Und siehe da, die Visen sind schon lange fertig. Aber mit der Mailverständigung dürfte es da ein Problem geben.

Wie auch immer. Jetzt haben wir jeder unser Visum und die Zeit bis zum Abflug vergeht immer schneller.

2019.08.26 - Antrag auf Visum

Ägyptenreisende aus diversen Ländern (darunter unter anderem auch Österreich) benötigen bei der Einreise nach Ägypten ein Visum.

Das kann Vorort am Flughafen gelöst werden, oder bei der Reisebuchung mitgebucht werden, oder Vorort durch den Reiseleiter besorgt werden, oder bereits im vorhinein Online beantragt werden.

Wir haben uns, wie schon im Vorjahr für die Beantragung via Online entschieden. Es war ganz einfach. Bei www.visa2egypt.gov.org Anmelden und je Reisenden ein paar persönliche Daten eingeben, gleich Online bezahlen, absenden und schon ist der Antrag eingebracht.
Das Online-Visum kostet momentan 25$ pP. Bei allen anderen Arten der Visumbeschaffung muss man sicher mehr zahlen. Oft bis zu 40$.

Nun heisst es warten. In ein paar Tagen sollte ein Mail mit dem genehmigten Visum kommen.